Das beste Frühstück im Herbst: Kurkuma Porridge

Ich war eigentlich nie ein großer Vertreter von Porridge. Allein die deutsche Bezeichnung „Haferbrei“ (oder noch besser „Haferschleim“) hat mir immer ein bisschen Gänsehaut bereitet. Nach meiner Umstellung auf pflanzliches Ernährung habe ich mich dem Ganzen allerdings nochmal unvoreingenommen gewidmet: 100 Gramm Haferflocken kommen immerhin auf 5,5mg Eisen – und das wollte ich mir am frühen Morgen dann doch nicht entgehen lassen. Also habe ich mich ans Experimentieren gewagt und habe inzwischen eine Hand voll an Porridge Varianten auf Lager, die mir unheimlich gut schmecken und gleichzeitig viele Nährstoffe liefern.

Einer meiner Favoriten (gerade jetzt im Herbst!) ist und bleibt dabei der Kurkuma Porridge. Folgende Zutaten empfehle ich – solange ihr Kurkuma, Zimt und Haferflocken Zuhause habt, könnt ihr den Rest allerdings locker variieren:

  • 3 Tassen Pflanzenmilch (wahlweise Wasser)
  • 1 kleine Tasse Haferflocken
  • Kurkuma & Zimt nach belieben (auch denkbar wären Kardamom oder Nelken)
  • eine Prise Pfeffer (hilft dem Kurkuma dabei, die Bioverfügbarkeit deutlich zu stärken)
  • Agavendicksaft (wahlweise Dattelsüße, Honig, etc.)
  • 1 Kaki (oder andere saisonale Früchte)
  • Toppings (z.B. Leinsamen, Sesam, Kürbiskerne, etc.)
  • etwas Mandelmus oder Erdnussbutter
  • Optional: Blütenpollen & ein wenig Omega 3 haltiges Öl

Zubereitung:

  1. Grundsätzlich röste ich die Haferflocken zunächst einige Minuten im Topf. So entfalten sie ein nussiges Aroma.

    Tipp: Solltet ihr statt einer Kaki z.B. einen Apfel verwenden, könnt ihr diesen vor dem Rösten der Haferflocken bereits ein wenig im Topf vorgaren und etwas Agavendicksaft hinzugeben. So werden sie leicht karamellisiert!

  2. Gebt die Pflanzenmilch und/oder das Wasser unter Rühren hinzu. Ich verwende auf einen Teil Haferflocken (für eine Person reicht eine kleine Tasse) ca. drei Teile Flüssigkeit, damit der Porridge am Ende nicht zu dick wird.
  3. Reduziert sich die Flüssigkeit langsam, könnt ihr die Gewürze hinzugeben. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, ggf. einige Blütenpollen unterzumischen. Wichtig ist nun: ihr solltet konstant weiterrühren, bis der Brei die gewünscht Konsistenz erreicht hat.
  4.  Füllt euren Porridge in eine Schüssel eurer Wahl – jetzt können wir mit dem Garnieren anfangen! Sesam, Leinsamen, Kaki – fügt alles hinzu, wonach euch ist. Ich persönlich garniere am Ende immer gerne mit ein wenig Mandel- & Aprikosenkernmus, Agavendicksaft (ich mag es morgens gerne etwas süßer) und ein wenig Leinöl (für meinen Omega 3 Haushalt).

So eine warme Mahlzeit am Morgen ist gerade jetzt im November für mich eine richtige Wohltat – und dank der gelben Farbe erfreut sich auch das Auge an diesem Frühstück! Ich hoffe euch schmeckt es genauso gut wie mir – lasst uns gerne wissen, wie ihr euren Porridge am liebsten esst!

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