3 einfache Dinge, die dein Leben ein wenig nachhaltiger machen

In meinem Bestreben, der Welt so wenig wie möglich zu schaden, fallen mir immer wieder kleine Dinge auf, für die es tolle Alternativen gibt. Drei dieser Dinge möchte ich hier mit dir teilen.

  1. Putz- und Waschmittel

    Eine der ersten Dinge die ich auf „grün“ umgestellt habe, sind sämtliche Putz- und Waschmittel. Wenn man es sich mal genau überlegt, ist es eigentlich unglaublich, wie viel unnötige Chemie man täglich den Abfluss runterspült. Ob nun hochgepriesene Duftperlen für die Wäsche, Toilettenschüsselbeduftungssticker, Küchenreiniger mit überstarkem Donutgeruch oder pure Bleiche zum Entfernen von Flecken – all das ist doch eigentlich echt nicht notwendig.
    Ganz streng genommen bräuchte man außer Essig, Natron, Soda und Zitronensäure gar nichts weiter zum Sauberhalten von Klamotten und Wohnung. Tolle Tipps, wie man viele Reinigungsmittel selbst herstellen kann, gibt’s zum Beispiel auf Smarticular oder Utopia. Wer dem Ganzen aber noch nicht so richtig traut, kann ich die Marken Ecover und Klar empfehlen (in vielen Biomärkten und bei DM erhältlich), die unseren Sauberkeitsfimmel um ein gutes Stück umweltverträglich machen.

  2. Badezimmer

    Eine Sache, auf die ich seit letztem Sommer fast komplett verzichte, sind Wattepads. Ich habe früher jeden Abend mindestens zwei Stück benutzt um mich abzuschminken, ohne groß drüber nachzudenken. Aber bei genauem Hinschauen erschien es mir irgendwie nicht sehr sinnvoll, extra produzierte Baumwolle nur einmal zu verwenden und dann direkt zu entsorgen. Zuerst probierte ich wiederverwendbare Wattepads, mit denen ich aber nicht gut klar kam – irgendwie sog der Makeup-Entferner nicht gut ein. Was hingegen wirklich super funktioniert sind die kleinen Mikrofaser-Waschlappen aus dem dm. Man macht sie nass mit Wasser und drückt sie kurz ans Auge. Nach kurzer Einwirkzeit einfach abschwischen. Funktioniert natürlich nur gut bei wasserlöslicher Mascara, da aber wirklich phänomenal. Genausogut tut’s aber tatsächlich bei mir auch ein normaler Waschlappen.

  3. Ökostrom

    Seit dem öffentlichen Ringen um den Hambacher Forst, dessen Restbestand von RWE zum Braunkohleabbau gerodet werden soll, ist das Thema Stromerzeugung wieder in aller Munde. Ein wirklich einfacher Schritt, um ökologisch höchst umstrittene Stromerzeugung aus Kohle und Atomenergie nicht weiter zu unterstützen, ist der Wechsel des Stromanbieters. Hierbei empfehle ich darauf zu achten, nicht nur einen ‚grünen Stromtarif‘ irgendwo abzuschließen, sondern zu einem Stromanbieter zu wechseln, der ausschließlich grünen Strom im Portfolio hat. Alles andere riecht für mich übel nach Greenwashing. Und wie wir alle wissen: die wahre Macht liegt immer noch beim Verbraucher, der entscheidet welcher Firma er sein Geld gibt. Denn ohne Geld ist der größte Konzern schwach. Wir selbst sind seit Jahren Kunden von Naturstrom, aber auch Greenpeace Energy oder Lichtblick sind sehr zu empfehlen.
    Ein tolles Interview zum Thema Ökostrom gibt’s auf Viertel/Vor-Mag.

Du hast auch einen einfachen Tipp, wie man ökologischer Leben kann? Dann gerne her damit.

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